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Physiotherapie


Eva Oberrießer

Physiotherapeutin, Märchenerzählerin
CranioSacralTherapie, Marte Meo in Therapie und Beratung


Physiotherapie gibt es als Behandlungsform seit mehr als hundert Jahren. Sie hat sich aus der reinen Heilgymnastik zur physikalischen Therapie und schließlich zur Physiotherapie entwickelt. Physio ist das Kürzel für physiologisch, was so viel heißt wie von der Natur vorgegeben.
Immer dann, wenn Bewegung nicht (mehr) natürlich möglich ist, können wir mit Physiotherapie das Ausmaß, die Vielfalt und die Qualität von Bewegung erweitern.


Meine Schwerpunkte (Praxis und Hausbesuche) sind die Begleitung und Förderung von


  • Babys und Kindern in ihrer Bewegungsentwicklung (mit und ohne neurologische oder orthopädische Ursachen))
  • Menschen aller Altersstufen mit körperlicher, geistiger und/oder seelischer Behinderung
  • alten Menschen im Umgang mit den sich verändernden körperlichen Fähigkeiten (Möglichkeiten, diese so lange wie möglich zu erhalten, Tipps und Tricks in der Alltagsbewältigung, Sturztraining).

Rücken- + Fußschule, Haltungsaufbau und Wahrnehmungstraining für Menschen jeden Alters

Für physiotherapeutische Behandlungen ist eine ärztliche Verordnung nötig.

Ich bin Wahltherapeutin: Wenn Sie die Verordnung bei ihrer zuständigen Krankenkassa bewilligen lassen, bekommen Sie einen Teil der Behandlungskosten von dieser rückerstattet.

Termine gibt es nach telefonischer Vereinbarung:
0676/93 88 323

in der Praxis Breitenfurt: Dr. Kasimir Graff Gasse 4
und in der Praxis Canalettogasse: 1120 Wien, Canalettogasse 3

Die Praxis Breitenfurt liegt im ersten Stock und ist daher nicht rollstuhlgeeignet.
RollstuhlfahrerInnen kann ich in der Praxis Canalettogasse in Wien 12 behandeln.

Hausbesuche: hier bin ich meist ausgelastet, aber fragen sie ruhig nach, vielleicht hab ich ja grad einen Platz frei.




Beginn des Lebens und motorische Entwicklung



Das erste Lebensjahr steht ganz im Zeichen der Bewegungsentwicklung.

Diese kann sehr unterschiedlich verlaufen und hängt von vielen Faktoren ab (Temperament, vorhandene Kraft, familiäres Umfeld,...). Meist benötigen Kinder keine besondere Unterstützung, um sich im Lauf der ersten etwa 14 Monate auf die eigenen Beine zu stellen.
Die angeborene Neugier, die Sinneswahrnehmung, die Reflexaktivität und vor allem der gute Kontakt zu den wesentlichen Bezugspersonen sind der Motor dafür.

Manchmal aber brauchen Babys unsere Hilfe, um sich mit ihrem Körper und seinen Bewegungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Dann können wir Impulse setzen, die die Körper- und Umweltwahrnehmung verbessern. Aktives Training und passives "bewegt werden" sind schon im Neugeborenenalter mögliche Therapiemaßnahmen.

Als Kindertherapeutin beziehe ich die kindliche Neugier als wichtigen Motor und Motivator in die Behandlung mit ein. An wichtigster Stelle steht für mich die Beziehung zum Kind. Dafür nehme ich mir ausreichend Zeit, denn nur, wenn wir in gutem Kontakt sind, wenn das Kind mir vertraut, ist effektive Behandlung möglich.
Gleichzeitig zeige ich den Eltern, welche dieser Impulse sie selbst in den Alltag einbauen können, damit sie ihrem Kind genau so viel Hilfe geben, wie es gerade nötig ist. Denn der wichtigste Leitsatz, wenn wir Kinder in ihrer Entwicklung begleiten, ist: "Hilf mir, es selbst zu tun".


Späteres Leben, Bewegungseinschränkungen, Schmerz


Später, wenn die einstigen Fähigkeiten geringer werden oder bei Schmerzproblemen, ist es neben aktivem Training ebenfalls wichtig, die Wahrnehmung des eigenen Körpers zu schulen. Je besser wir unseren eigenen Körper spüren und seine Bedürfnisse erkennen, desto leichter wird es uns fallen, uns zu bewegen und auf Probleme zu reagieren. Egal welches Problem, meist ist es sinnvoll, sich die gesamte Körperhaltung genauer anzuschauen, da ja alles miteinander verbunden ist und daher auch aufeinander einwirkt. Wie bei den Kleinen, arbeite ich auch bei Erwachsenen mit einer Mischung aus aktiven und passiven Maßnahmen.

Eine große Rolle spielen auch unsere Gedanken und Vorstellungen. Mentales Training wird von Sportlern zur Leistungssteigerung und Wettkampfvorbereitung schon lange angewandt. Auch in der Behandlung von Bewegungsproblemen und Schmerzen ist dies eine sinnvolle Möglichkeit, die ich gerne mit einfließen lasse.